Carefree woman enjoying freedom.

Alles ist so normal. Wie immer. Selbstverständlich. Keine Aufregung im Leben. Keine Motivation, morgens (oder vielleicht mittags) aus dem Bett zu kriechen. Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Ich jedenfalls nur zu gut. Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du aus dieser grauen Sicht des Lebens herauskommst und dein Leben durch Dankbarkeit auf ein neues Level hebst.

Dankbarkeit ist die Antwort 

…auf alles. Es ist faktisch nicht möglich, an Dinge zu denken, für die du dankbar bist, und dieselbe Sicht auf die Welt zu behalten oder unzufrieden zu sein. Echte Dankbarkeit gibt ein unfassbar starkes Gefühl der Zuversicht, dass alles gut wird. Sie ändert unsere Sicht der Dinge. 

Wenn dich nächstes Mal ein Gefühl der Leere oder Hoffnungslosigkeit überkommt, dann denke doch mal an Dinge, für die du tiefe Dankbarkeit empfindest. Lange muss man dafür auch nicht suchen in seinem Leben. Oft sind  es gerade die Dinge, die wir täglich erleben und als selbstverständlich nehmen, denen unsere größte Dankbarkeit gilt. Ohne sie wären wir buchstäblich nicht in der Lage, unser Leben auf die Art und Weise zu führen, wie wir es kennen. 

Also denke immer daran: Sobald dich ein Gefühl der Leere im Leben überkommt, sei dankbar. Deine Grundstimmung wird sofort eine andere sein.

 

Wie setze ich Dankbarkeit im Alltag um?

Eine berechtigte Frage. Den Tipp mit der Dankbarkeit habe ich auch ständig gelesen und es hat mich fürchterlich genervt. Wie soll ich bitte meine Probleme durch Dankbarkeit lösen, dachte ich. 

Man kann Probleme 

nicht auf dieselbe Denkweise lösen, 

durch die sie entstanden sind. 

Das Zitat ist die Antwort auf diese Frage. Man löst seine Probleme durch Dankbarkeit nicht. Eine zu hohe Rechnung oder Liebeskummer lösen sich nicht in Luft auf, wenn du dankbar bist. Aber durch Dankbarkeit gewinnt man eine neue Sichtweise auf die Dinge im Leben, wird lockerer, lässt los, entspannt und vertraut einfach. Allein durch ein lockereres, entspanntes „Gehirn“ kommt man so auf ganz andere Gedankengänge, wie es vorher durch die verkrampfte Art gar nicht möglich gewesen ist. 

Ich weiß genau, wie schwer es ist in Momenten, in denen man sich schlecht fühlt, an Dinge zu denken, für die man dankbar ist. 

Darum habe ich für mich persönlich eine Routine entwickelt, die es mir leicht macht, dankbar zu sein. Und die mir, nebenbei gesagt, schon so manches „Wunder“ im Leben beschert hat. 

 

Das Dankbarkeits – Tagebuch

Jeder von euch kennt das herkömmliche Tagebuch. Das Dankbarkeitstagebuch funktioniert nach demselben Prinzip, nur dass es viel leichter und schneller anzuwenden ist. Zu diesem Zweck habe ich mir ein schönes Notizbuch aus dem Onlineshop von odernichtoderdoch.de bestellt. Die Auswahl ist riesig und ganz fantastisch. Ich habe es sehr gern, wenn ein motivierender Spruch auf dem Notizbuch steht. Ein stinknormales Notizbuch tut es natürlich genauso. 

Der Zauber geschieht, wenn du es dir zur Gewohnheit machst, täglich morgens uns abends drei Dinge reinzuschreiben, für die du dankbar bist. Ich schreibe mal einen ganzen Satz und mal auch nur ein einzelnes Wort auf. Das ist wirklich ganz euch überlassen. 

 

Wie funktioniert das Dankbarkeits-Prinzip?

Studien haben ergeben, dass Menschen, die ihren Fokus auf die Dinge im Leben legen. für die sie dankbar sind, auch die Glücklicheren sind. Und zwar nicht nur, weil sie ihren Fokus vom Negativen auf das Positive verschoben haben und dadurch einfach empfänglicher für Positives sind. Sondern auch, weil ihnen anschließend tatsächlich noch mehr Dinge im Leben passieren, für die sie dankbar sein können. 

Damit wären wir dann wohl beim Gesetz der Anziehung. Darauf werde ich jetzt nicht näher eingehen, weil es dazu bald einen gesonderten, sehr ausführlichen Artikel geben wird. 

Morgens einfach so aus dem Bett springen oder in deinem Notizbuch die tollen Dinge sehen, für die du gestern dankbar warst und neue hinzufügen, ist wie zwei verschiedene Welten. Wenn du morgens dieses „kein Bock aufzustehen, wäre ich doch reich und hätte eine eigene Insel und müsste nicht arbeiten“- Gefühl verspürst, dann versuch diese Übung unbedingt. Es wird wir innerhalb weniger Sekunden besser gehen.

Probiere es einfach mal aus und spüre den Unterschied. 

 

Dinge, die regelmäßig Platz in meinem Dankbarkeits-Tagebuch finden

  • Meine Familie
  • Mein Freund
  • Meine Freunde
  • Das Dach über meinem Kopf
  • Der volle Kühlschrank
  • Mein Job, der mir Reisen und Menschen helfen ermöglicht
  • Mein gesunder Körper
  • Die Welt 
  • Reisen
  • Sonnenuntergänge
  • Sterne
  • Tierbabys
  • Bücher 
  • Filme 
  • Mein Bett, der Ort meiner Ruhe und Geborgenheit
  • Meine Kamera
  • Sonnenaufgänge
  • Meine Gesundheit, ohne die das alles nichts wäre.

So, jetzt du! Für welche drei Dinge bist du heute dankbar? 

 

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